Wie veränderte sich die Musik des Mittelalter bis zur Renaissance?

wie ich selbst weiß und versucht habe zu recherchieren, wurde im Mittelalter viel Musik mit Flöte oder Trommel gemacht und sie mussten auch jonglieren und tanzen können.
Bei de Renaissance weiß ich nur, das es die Wiedergeburt der Antike ware.
Kann mir vielleicht jemand helfen, was hat sich denn da so verändert?

3 Kommentare zu „Wie veränderte sich die Musik des Mittelalter bis zur Renaissance?“

  1. Doro sagt:

    die frauen haben sich gerne die flöten in ihre ******* geschoben.

  2. ®ich gleich® sagt:

    Es kam die Terz in die Musik.
    Das bedeutet, dass die Quintschichtung (Du kennst das Intervall vom Dudelsack – den Bordun- der die ganze Zeit mitschwingt) sich erweitert hat – mit der Terz. Die Akkorde – Du kennst wahrscheinlich Dur – und Moll-Akkorde wurden etabliert. Das war eine Revolution.
    Das begann in Frankreich im Notre Dame – und klang für viele sehr ungewohnt – es war halt vorher nicht üblich.
    Du kennst vl. auch die alten Mönchsgesänge? Das ist für uns heute ungewohnt.
    Es gab als Instrumente auch Fanfaren
    Neben Flöten-Instrumenten, Krummhörnern, gab es Leiern, Lauten, …

  3. sailorst sagt:

    Da hat sich so einiges verändert.
    Im Mittelalter war die Musik meist ein- oder zweistimmig (z.B. gregorianische Gesänge). Bei Mehrstimmigkeit herrschte auch die Homophonie vor, d.h. alle Stimmen hatten den gleichen Rhythmus. Im Laufe der Zeit wurde die Musik vielstimmiger und auch polyphoner. Heinrich Schütz ist z.B. ein Komponist der Renaissance, der ein Meister der Polyphonie war (bis zu 8 Stimmen und kunstvolle rhythmische Verschiebungen).
    Auch änderte sich der Einsatz der Instrumente. Leier und Laute waren typische Begleitinstrumente zum Gesang. Auch kam ab und an eine einzelne Flöte oder Geige bzw. Gambe vor. Im Vergleich zum Gesang nahm die Instrumentalmusik zu und es entstanden Gruppen mit verschiedenen Anzahlen von Instrumenten bis hin zu kleinen Orchestern. Nicht zuletzt machte auch der technische Fortschritt vor den Instrumenten nicht halt, sodass es immer wieder Verbesserungen gab, bzw. neue Instrumente erfunden wurden, die ein Zusammenspiel mit anderen erleichterten.
    Im Bereich der Verschriftlichung der Musik gab es ebenfalls viele Neuerungen. Wurde im Mittelalter Musik eher durch Hören erlernt, war in der Renaissance viel mehr aufgeschrieben. Die Erfindung des Buchdrucks erleichterte natürlich auch die Verbreitung von Notenmaterial. Eine Weiterentwicklung und Vereinheitlichung der Notenschrift und Einführung von Taktstrichen sind Beispiele für die Errungenschaften in dieser Zeitspanne.