Warum ist es so leicht Leben zu zerstören, und so schwer es aufrecht zu erhalten ?

Einem Menschen kann innerhalb einer Sekunde ganz leicht das Leben genommen werden, aber es braucht viele Jahre und manchmal unendlicher Mühe es gross zu siehen und zu schützen. Warum braucht es in dieser Welt, vielleicht sogar in diesem gesamten Universum, eine Sache zu zerstören nur wenige Sekunden und das Entstehen von Leben (darunter auch das Entstehen von Planeten, Galaxien etc.) langwierige Jahre, Jahrzehnte oder Jahrtausende, welches auch noch ständigen Schutzes bedarf ? Auch gibt es ja tausende Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. Muss man sich nicht fragen, ob Existenz überhaupt gewollt ist, wenn Nicht-Existenz so viel leichter ist ?

15 Kommentare zu „Warum ist es so leicht Leben zu zerstören, und so schwer es aufrecht zu erhalten ?“

  1. Jo sagt:

    Es wurde nachgewiesen, das nur 2% des Gehirns (auf 100%) den Menschen ausmacht, der Rest ist das Erbe des “Tieres”. (Mythos Teufel?)
    Es gibt Menschen, die ihre Intelligenz gebrauchen und sich geistig fortbilden und sich nie begnügen mit ihrem Status, und andre die ihre Fehler mißachten; während beim ersten die vererbten Fehler aus der Verwandschaft teilweise ausgebügelt werden, so werden sie beim zweiten noch gesteigert und gelebt.
    Der Mensch braucht ein Gewissen, nicht zur Manipulation, aber zur Selbstkritik.

  2. kruselfi sagt:

    Man weiß anscheinend nicht, wie man es aufrecht erhält bzw. erweitert, verbessert, fördert und so weiter.

  3. AllWande sagt:

    Das Leben leicht zerstörbar ist, beruht auf einem Irrtum. Der Mensch besteht aus Seele und Körper…die sich bei der Geburt verbinden… und beim zerstöten oder Tod wieder getrennt werden. Wobei die Seele nicht zerstört wird sie kommt wieder um weiter zu lernen… selbsmord ist daher sinnlos.
    Gruß von Allwanderer

  4. ninin192 sagt:

    das muss doch jeder selbts wissen, warum es schwer oder leicht ist so zu handeln, — teils liegt es an der erziehung/beeinflussung , wie auch an einem selbst wie die empfindung ankommt ,sehr unterschiedlich von mensch zu mensch — wenn der eine lacht, — schmerzt es den anderen, so ist das doch — des einen glaubens ist des anderen hass – usw —– die religionen toeten sich selbst und andere mit ihrer
    sturer haltung

  5. Chnum sagt:

    Es gibt schwerlich einen vernünftigen Menschen auf der Welt, der auf deiner Frage die Antwort nicht kennenlernen möchte, oder sich nicht einbildet, dieses zu tun. Wenn er auch das, was er für sein Selbst hält. Die absolute Wahrheit an sich kann kein Mensch begreifen oder aussprechen. In der Welt der Erscheinungen ist keine vollkommene Antwort zu finden, weil hier ist alles nur relativ. Absolutes Bewusstsein ist für uns Unbewusstsein, denn es bezieht sich auf nichts. Wir selbst sind beziehungsweise Geschöpfe, das ganze Dasein ist relativ; wir leben in einer Welt des Scheines; die dahinter verborgene Wahrheit sehen wir nicht. Wir können nur das wahrnehmen, was zu uns irgendwelche Beziehung hat, aber das Absolute bezieht sich auf nichts als auf sich selbst. Wir sprechen weise von Kraft und Stoff, von Zeit und Ewigkeit, Raum und Bewegung usw., aber alle diese Worte bezeichnen nur Vorstellungen, die wir uns von etwas machen, das wir nicht kennen. Dagegen sind wir überall von einem Heer von Sinnestäuschungen umgeben. Wir sehen, wie die Sonne sich des Morgens im Osten über den Horizont erhebt und am Abend im Westen untergeht; aber wir wissen, dass wir uns täuschen. Es findet kein Aufgang und kein Untergang statt, sondern es dreht sich die Erde. Nichts scheint mehr ruhig und unbeweglich zu sein als der Boden unter unseren Füssen, und dennoch werden selbst die höchsten Gebirge von Erdbeben erschüttert; ja die Erde selbst fliegt mit rasender Schnelligkeit durch den Raum in ihrem Kreislauf um die Sonne. Die Sterne erscheinen uns als leuchtende Punkte am Firmament, und dennoch hat jeder von ihnen sein Sonnensystem, und das unsrige ist eins von den kleinsten. Wir glauben, die sichtbaren Geschöpfe auf dieser Erde seien deren einzige Bewohner, aber dem Blick des Sehers eröffnet sich eine andere Welt; er sieht, dass die Luft, die Erde, das Wasser, Feuer und Äther von zahllosen Wesen bewohnt sind, von guten sowohl als bösen Wesen von den verschiedensten Graden von Intelligenz. Wir sehen unsere körperliche Erscheinung und glauben uns selbst zu kennen, und dennoch kann keiner erklären, was er selbst im Grunde genommen ist. Es wäre sicherlich unsinnig, zu behaupten, das Gott die Welt erschaffen habe, um die Menschen an der Nase herumzuführen, oder dass die Natur auf dem Weg der Evolution etwas hervorgebracht habe, was nicht der Natur entspricht. Das ganze Weltall ist eine Wirklichkeit, des ewigen Seins, und wie erkennen die Wahrheit darin, sobald wir nur das wirkliche Wesen begreifen. Jede Form oder Erscheinung in der Natur ist ein äusserliches Bild derjenigen Stufe der Evolution der Erscheinung des Dinges, das es vorstellt; Betrug tritt nur dann ein, wenn wir das Wesen eines Dinges nicht erkennen und die Dinge für dasjenige halten, was sie nicht sind. Dabei betrügt uns nicht die Erscheinung, sondern wir betrügen uns selbst. Nun was lässt uns wahrlich schwer aufrecht erhalten und leicht zerstören? Ist schwer und leicht Relativ? Oder ein betrug oder Täuschungen von uns selbst geschaffen, wir lassen uns doch durch den Schein betrügen, weil wir nicht das wahre Wesen erkennen, und wir können es nicht erkennen, solange wir die Wahrheit nicht selbst in uns zur lebendigen Kraft geworden und in unser Bewusstsein getreten ist.

  6. lilalott sagt:

    Ich glaube, damit verschiedene Sachen für unser Leben wichtig werden.
    Denn schließlich dauert nicht alles so lange, es zu pflegen oder groß zu ziehen: Wie oft hat man einen spontanen Einfall, denn man sofort wieder vergisst? Wie viele Menschengesichter sieht man auf der Straße, zu denen man aber keine Beziehungen aufbaut und deren Gesichter man sofort wieder vergisst?
    Nur unser Planet, unsere Freunde und vor allem unsere Familie fordern Aufopferung und Mühe.
    Ob etwas von Bedeutung ist, misst sich daran, ob man es langwierig hegt bloß um es am Leben zu halten.
    Ich glaube, das könnte damit zusammenhängen.

  7. ¸.♥•´Lady's first ,'♥ sagt:

    Die Nicht-Existenz ist vielleicht leichter aber die Existenz braucht Verstand,deshalb ist sie schwerer zu bewältigen!!

  8. loh99lei sagt:

    Die Existenz muss um ihr sein kämpfen um sich zu stählen und den Fährnissen gewachsen zu sein. Das ist wie mit dem trainieren von Muskeln:Du musst immer ein bisschen mehr tun als Dir momentan Spaß macht.

  9. leseratt sagt:

    Vielleicht ist die Nicht-Existenz auch besser? Das weißt keiner. Es gibt viele Menschen (vielleicht sogar zu viele). Die Natur hat alles vorgesehen.

  10. Casar sagt:

    Hallo,
    hast du an die Möglichkeit gedacht wie schrecklich es wäre “wenn die Natur für jedes Lebewesen auf diese Erde sehr viel Zeit brauchen würde um ihn abzubauen, damit sie/er seinen Platz für etwas neues gibt “?
    Denn in einem solchen Fall würde es sehr eng werden auf der Welt, und so könnte die Evolotion nicht die Lebewesen mit richtigen Tempo weiterentwickeln !
    ALLES HAT SEINEN SINN WIE ES IST !
    Noch schreckliche wäre es “sehr leicht in zwei Minuten einer Lebewesen zu erzeugen, ABER dafür hundert Jahre brauchen um ihn zu töten !
    Es ist richtig “harmonisch” wie es ist:Heute tot, machen sich die Bakterien an der Leiche zu schaffen, und in einparr Monaten völlig abgebaut und vergessen ! ( Wir sind die einzige Lebewesen auf der Erde die unsere Leichen begraben, und weil im Grab keine Sauerstoff gibt, “dauert es Jahre bis unsere Leichen völlig abgebaut werden! Mich sollte man am liebsten verbrennen, oder wie alle anderen Lebewesen in einem Wald liegen lassen, damit mich die Tiere fressen, und meine Übereste schnell durch die Bakterien abgebaut werden.) Die Existenz ist natürlich gewollt, “aber wird im Schmelzoffen der Evolotion mit unzählige Schwerigkeiten geprüft, damit nicht was schwaches produziert wird.
    Wie gesagt, “ALLES HAT SEINEN SINN!
    Gruß
    Nachtrag: “Und Gott sprach es werde Licht, und so wurde …und Gott sah das es gut war”.
    Als ich gestern meine Festplatte neu installierte habe ich an dieses Spruch aus der Bibel , und deine sehr tiefgründige Frage hier beim YC gedacht . Ich stellte mir vor wie viele Mühe der Mensch braucht um eine Festplatte neu zu installieren, oder überhaupt etwas neues wie ein Haus, eine Stadt und so weiter aufzubauen ! UND WIE LEICHT man sie alle ,wie eine Festplatte , wieder zerstören kann! Dann dachte ich wie “schrecklich” es wäre wenn wir alle wie in der Bibel nur die Worte “es werde…” für die Neuerschaffung von Sachen gebrauchen könnten, und schon würde jede unsinnige, fehlerhafte, kindische Wunsch von uns Menschen in eine Minute “ohne durch die Schmelzofen von Schwierigkeiten geprüft zu werden” in Erfüllung gehen ! DANN würde die Erde , oder das Universum sehr schnell durch unzählige Neuerschaffungen überflutet werden, “und der Tod als Zerstörer und Abbauer in seine Aufgabe völlig versagen ! NUN, je mächtige der Mensch wird , um so mehr spielt er Gott “und braucht Tag zu Tag immer wenige Zeit um neue unsinnige Sachen zu erschaffen, DIE SEHR SCHWER WIEDER ABBAUBAR SIND ! Ich habe vor drei Monaten mir einen Kilo Äpfel gekauft, und obwohl auf die Packung steht dass sie völlig biologisch erzeugt wurde, “steht einen davon immer noch wie eine frisch gewickelte Mumie auf meinem Küchentisch und kann einfach nicht verderben und von die Bakterien abgebaut werden “! Wir stehen am Anfang eine neue Entwicklung die fatale Folgen haben kann wenn die den Formel für die biologische Unsterblichkeit von Menschen entdecken ! UND wie du schon aus der Menschheitsgeschichte sehen kannst, sind die Menschen seit alter Zeiten bis heute verrückt und fanatisch “für versprochene Unsterblichkeit durch die Religionen und haben immer Kriege geführt”! WAS wird dann passieren, “wenn die echte biologische Unsterblichkeit durch die Gentechnik möglich wird ! Wie fanatisch dann werden die Milliarden Menschen danach jagen ? Und wenn sie dadurch bis Jahrhunderte den Tod in Schach halten können, und gleichzeitig sich immer weiter fortpflanzen……!
    (Mit biologische Unsterblichkeit meine ich dass der Mensch seinen Leben durch die Gentechnik immer weiter verlängern kann, “aber durch Unfälle und Krankheiten weiter sterblich bleibt “!)

  11. pommerel sagt:

    sehr philosophisch, eine Frage die Du besser in einem der Xing Foren unterbringst, da wird über sowas durchaus sachkundig philosophiert ;)

  12. mytilena sagt:

    Das kann ich dir auch nicht sagen.
    Fakt ist, dass das schon bei kleinen Kindern vorhanden ist.
    Ehe sie anfangen, selbst Türme aus Bausteinen aufzubauen, werfen sie mit Vorliebe Aufgebautes um.
    Das hat etwas damit zu tun, dass sie hinter die Mechanismen kommen wollen und das lernt man auch, in dem man eine Sache auseinander nimmt.
    Das siehst du auch oft an Geschenken, die man Kindern macht. Sie werden oft auseinandergenommen, um dahinter zu kommen, was sich im Inneren verbirgt.
    Vielleicht befinden wir uns als Menschheit auch erst in den Anfängen der Erkenntnisstufe.
    Wäre doch möglich.

  13. Alex sagt:

    schon… dann scheint also deiner Meinung nach die nicht-Existenz als Standard sein, wobei man die Existenz mit viel Mühe aufrecht erhalten und erschaffen muss. Ist dann jede Form von Existenz eine Art Störung, etwas ungewolltes, künstliches… Es beginnt schließlich alles im Nichts und endet im Nichts. Das Leben auf der Erde würde ich damit als einen (ungewollten) Zufall betrachten, dass es sogesagt “ungewollt” entstanden ist und irgendwann zusammenbricht und zum ursprünglichen Zustand (Tod) wiederkehrt

  14. ichich82 sagt:

    gute frage
    weiß ich nicht

  15. Manos de la Mujer sagt:

    das leben ist ein ständiger kampf zwischen gut und böse. das böse möchte verführerisch sein, und ist deswegen sehr einfach. jemandem das leben nehmen ist sehr böse.
    das gute hingegen will sich verdient wissen. es ist eine anstrengung die zeit braucht, und liebe und hingabe… und ständig wird man auf die probe gestellt. ein kind großziehen, oder leben entstehen lassen, ist nicht nur gut, sondern es ist das beste, das höchste und grösste… und deswegen auch so zeitaufreibend und schwer.
    der einfache weg ist nie der richtige, denn er fordert nicht, man wächst nicht an ihm… ich glaube aber dass das unsere aufgabe ist…