Bestimmt in Deutschland mehr als in anderen Ländern die Angst den Alltag?

Überall lese und erfahre ich von Ängsten.
Arbeitsverlust;Trennung; Gesundheit; Schule; Schulden; Morgen;Wetter und sonstiges.
Ob nun die Regierung statt sachlicher Erklärung und Wahrheit eher mit Angst regiert oder das Kind mit Angst vor Bestrafung “erzogen” wird. Angst für einen Wechsel aus berufl Gründen. Angst vor öffentlicher eigener Meinung
Ich sehe sehr häufig diesen Hemmschuh Angst.
Oder ist das ein falscher Eindruck den ich da bekomme?

8 Kommentare zu „Bestimmt in Deutschland mehr als in anderen Ländern die Angst den Alltag?“

  1. Disco Stu sagt:

    Angst ist ein weltweites Phänomen. Hier gibt es aber eine Panikmache oft

  2. ? sagt:

    Mein Opa sagte früher vor 60 Jahren in den USA soll eine neue Krankheit
    auf kommen, sie heißt S t r e s s, und er sagte was das woll für eine Krankheit ist,
    er hat es nicht mehr erlebt diese Krankheit

  3. Tahini Classic sagt:

    Das Wort “Angst” dominiert jedenfalls Schlagzeilen deutscher Publikationen in inflationärer Weise, das kann ich nur bestätigen. Der Angst kommt offenbar ein besonderer Stellenwert zu, in Deutschland. Ein paar andere Länder haben das auch, aber nicht im selben Maße – ich sehe es manchmal auch in Schweden aufblitzen, und seltsamerweise in Australien.
    Völlig unbekannt ist das Konzept “Angst als Motor” offenbar in der englischsprachigen Welt (mit Ausnahme Australiens und auch ein wenig Neuseelands, wo auch gerne mal hingebungsvoll gebibbert wird), und recht wenig davon sieht man auch in Indien. Wobei dahingestellt sei, wo Angst anfängt und Sorge aufhört; die ist ja weltweit hoch im Kurs.

  4. ? sagt:

    angst zu verlieren was man sich erspart hat.
    fuer das alter vorgesorgt. frag mal meinen vater.
    44 jahre erwerbstaetig am anfang arm wie eine kirchenmaus.
    mit 0,70 dm die stunde brutto .10 stunden am tag 50 stunden in der woche. 12 tage urlaub,kein urlaubsgeld.
    und ich koennte noch ewig weiterschreiben. wenn der erzaehlt kommen mir die traenen.
    warum sollte er den keine angst haben .bei der politik unserer heutigen regierung.
    fuer die paar mark rente bekommt er immer weniger gegenwert.
    unsere regierung bezahlt fuer jeden und alles. und fuer die das geld verdient haben bleibt nichts mehr uebrig.in der klasse meines sohnes sind weit ueber der haelfte auslaender.
    was das heist kann man sich vorstellen.die mitversicherung in der krankenkasse fuehrt dazu
    dass.deutsche bevoelkerung beim arzt bei medikamenten im krankenhaus ueberall draufzahlen muss.
    die geburtenlaviene waechst und waechst , es gibt ja kindergeld.
    auch fuer auslaender.also die groesste angst macht uns die eigene regierung.

  5. MF hört LaVerne Baker sagt:

    Ich glaube dein Eindruck ist da nicht richtig. Wir haben die German Angst auch schon in andere Länder “exportiert”. Nach den letzten Krisen – auch der Umweltkatastrophen – überall ist das auch kein Wunder. Ich würde auch nicht behaupten daß die Regierung (unsere) mit Angst reagiert. Und wenn, dann nur unbewusst. Schau dich doch um in der Welt – ob Iran, Nordkorea, Pakistan, Irak, Afghanistan, usw. – da kann man schon ein wenig Angst bekommen.

  6. Rive Gauche sagt:

    Es ist keine Angst, es ist eine Verunsicherung, und diese ist nicht nur in Deutschland festzustellen, die ist EU weit seit Jahren festzustellen. Daher ist in den EU-Staaten der Trend zum Nationalismus im Moment sehr stark. Dabei währe der gegenteilige Trend eher hilfreich um die Macht der Kommission zu brechen.
    Aber wer national oder garnicht bei EU Parlamentswahlen wählt, der fördert Lobbyismus und verzichtet auf Einfluß! Aber das einem Menschen klarzumachen, den Menschen zu erklären: Kommunal- und EU Wahlen sind fast wichtiger als Landtags -und Bundestagswahlen, das versteht der Mensch nicht! Weil er es nicht weiß! Und auch durch das tamm-tamm es auch nicht lernt!
    @davgerbr: Wenn eine Wirtschaftsgeschichte, dann sollte man die Kohlekrise (Zechensterben der 60erJahre) und andere Einbrüche vor 1973 nicht vergessen! (BRD).

  7. davgerbr sagt:

    Irgendwie schon. Irgendwie sind wir verwöhnt. Gut, wir wurden zur “Strafe” im Jahr 1945 fast von der Bildfläche “gebombt”, weil so ein “Halbösterreicher” sich für “Thor den Donnergott” hielt. Und wir mussten von null an anfangen. Dann kam ein Ami namens Marshall und hat uns einen “sanfteren Tritt in den Hintern” gegeben und die Wirtschaft wuchs so schnell an, wie es die chinesiche bzw. die indische Marktwirtschaft heute tun. Wir wurden richtig verwöhnt. Zumindest bis 1973 als durch die Ölkrise die erste große Wirtschaftskrise kam. Dann fing das große Jammern an. Man hatte auch da am Stammtisch von einer “drohenden Verarmung” und “Hungersnöte, wie im Jahr 1945″ schwadroniert. Aber die Wirtschaft hat sich erholt. Zumindest bis ca. 10 Jahre nach der Wende. Danach ist es bis heute zu einem “Stillstand” gekommen. Arbeitsplätze sind seitdem konkret in Gefahr, die Gesundheit muss immer teurer bezahlt werden, Schulden steigen und steigen und die Arbeitswelt wird IMMER härter und anspruchsvoller. Viele, ich meine sogar die meisten Deutschen können damit einfach nicht umgehen.
    Und die Angst vor eigener Meinung war schon immer da. Zumindest seit 1945. Man will jetzt nicht mehr als “Nazi”, sondern als “Teil einer globalisierten und eng vernetzten Welt” dastehen. Daher redet man mit einer Mischung aus Distanziertheit und Differenzierung über Islam, Multikulti und Integration. Aber weil die Distanziertheit zum Islam bei uns vor allem durch den 11. September (2001) sehr groß wurde, meint man aus dem Beispiel heraus, dass Thilo Sarrazin seit neuestem Ex-Bundesbanker ist, die Meinungsfreiheit in Deutschland existiere gar nicht mehr.

  8. Oakley sagt:

    Ich denke das ist die berühmte Ruhe vor dem Sturm. Das merken die Menschen instinktiv. Die Deutschen wurden 65 Jahre lang versucht mit Sicherheit und/oder Wohlstand zu erkaufen. Das dies nicht das Rezept zum Glücklich-Sein ist, merken nun viele.
    Der Preis war hoch – nun haben wir fast alle unsere Freiheiten abgegeben dafür und werden nur noch verarscht und für dumm verkauft vom Fernsehen, der Presselandschaft, welche korrupt und gleich geschaltet ist und den Politikern, die das Volk vertreten wie Versicherungsvertreter.
    Dass es so nicht weitergehen kann, und dies auch der Letzte realisiert, ist nur noch eine Frage der Zeit. Europa steht auf wackeligen Beinen, genau wie der (T)Euro, der den Leuten auf gezwängt wurde – alles Projekte um die Bürger leichter kategorisieren und manipulieren zu können.
    Wie gesagt, die Ruhe vor dem Sturm und die Frage, wie viele Freiheiten wir noch für die Sicherheit aufgeben werden müssen, bis auch der Letzte begreift, das Sicherheit nur die Angst unterdrückt, aber nicht zunichte macht.
    Oder wie es Benjamin Franklin mal sagte;”Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.”
    Ob in Deutschland mehr als in anderen Ländern die Angst regiert ? Es ist eine geschichtlich einmalige Angst würde ich sagen, die nichts mehr mit Hunger, Durst oder Obdachlosigkeit zu tun hat – sondern eher mit der Frage, ob es so weitergehen kann und wofür das alles überhaupt.